Transportraum

Wir bieten Ihnen auch für die anspruchsvollsten Transportanforderungen die passende Lösung. Hierfür nutzen wir 2.500 eigene Waggons. Als Teil der SNCF-Gruppe haben wir darüber hinaus Zugang zu weiteren über 45.000 Güterwagen und 350 Waggontypen.
Unsere Spezialisten sind sehr versiert im Umgang mit Spezialgütern oder außergewöhnlichen Sendungen, die aufgrund besonderer Abmessungen, ihres Gewichts oder ihrer Beschaffenheit spezielle Anforderungen an den Transportraum stellen.
Bei Bedarf definieren wir mit Ihnen gemeinsam individuelle Verladerichtlinien und können so ganz gezielt auf die Besonderheiten Ihres Transportgutes eingehen. Selbstverständlich steht dabei die optimale Kapazitätsauslastung immer im Fokus.

Neuentwicklung von Flachwagen für Stahltransporte

Für den optimalen Transport von Rohrluppen und Stahlvormaterial hat Captrain seit Ende 2015 neu entwickelte Flachwagen im Einsatz. Ziel war der Transport beider Produkte mit einem einheitlichen, statt wie bisher mit unterschiedlichen Wagentypen. Da beide Transportgüter sehr unterschiedliche Anforderungen an den Transportraum stellen, stand ein solcher Wagen am Markt jedoch nicht zur Verfügung. So erfordert das Vormaterial (Strangguss) eine hohe Zuladung auf kurzem Raum, während der Transportraum für die Rohrluppen über ein großes Volumen verfügen muss. Durch das hohe punktuelle Gewicht des Stranggusses  auf einer relativ langen Wagenfläche, wie sie für die Rohrluppen erforderlich ist, muss außerdem eine besondere Stabilität des Wagenbodens gewährleistet sein.

Gemeinsam mit dem Hersteller und Halter der Wagen entwickelte Captrain im Austausch mit den Verladern einen speziellen Flachwagen mit ausreichender Länge und optimaler Rungenhöhe. Zusätzlich verfügt dieser über einen besonderen Wagenboden, der  für eine gleichmäßige Gewichtsverteilung sorgt.  Der Großteil der  Stahltransporte wird seitdem einheitlich mit diesem neuen Wagentyp transportiert, was zu einer deutlichen Beschleunigung und höheren Flexibilität im Transportprozess geführt hat.  So müssen insgesamt weniger Wagen vorgehalten werden und aufwändige Rangiertätigkeiten zur Sortierung nach Wagentypen entfallen.